Was passiert hier?

Freimuth Eigenbier gibt unaufgefordert Tipps, macht manchmal Cartoons, fotografiert wild in der Gegend rum und ist ferner ein Genie der Alltagslyrik. Kann auch vorkommen, dass er von sich selbst oder über Medienkram schreibt.

Mittwoch, 3. September 2008

Mein alter Freund

Knapp drei Jahre nach "Mein neuer Freund", der Apdaption des britischen Formats "My New Best Friend" belebte Christian drei der dort auftretenden Charaktere wieder. Ja. Auch Alexander von Eich.


Diesmal gewinnt niemand 10.000 Euro und das ganze kommt auch nicht im Fernsehen, sondern kann im Internet angesehen werden. Auf ulmen.tv-- diese Seite leitet allerdings direkt zu der mir bisher völlig unbekannten und außerdem äußerst dumm betitelten Seite myspass.de.
Bisher hab ich mir nur eine kurze Folge mit Knut Hansen angesehen, der wie Borat Amerika, Bayern heimsucht. Begleitet von Kameras -- die Prämisse ist, dass eine Dokumentation über ihn gedreht wird. Erstaunlich ist vor allem, dass niemand die Figur zu kennen scheint. Bitter. Und fremdbeschämend. Insofern: Ziel erreicht. Oder?



Sonntag, 17. August 2008

'Neudeutsch'

Das Wort 'Neudeutsch' wäre ein Beispiel für sich selbst, hieße 'Neudeutsch' nicht in den meisten Fällen einfach: Englisch.
Siehe zum Beispiel hier, bzw. den Originalartikel hier.

Sonntag, 27. Juli 2008

Errungenschaften Dänemarks

(...aus dem Gedächtnis, in chronologischer Reihenfolge)

Hans Christian Andersens Märchen, die Olsenbande, Gewinn der EM 1992, Lars von Triers 'Geister' (und nix danach)

Ausschneiden, ausdrucken (bzw. andersherum) und für Partygespräche bereithalten!

Donnerstag, 24. Juli 2008

Mengele und die FDP

Als er sich in Brasilien versteckte, lebte Josef Mengele unter dem Namen "Wolfgang Gerhard", leider nicht mit "dt" -- sonst wär's noch lustiger.

Gelesen: hier-- kann man aber auch dort finden.

Sonntag, 20. Juli 2008

Dienstag, 1. Juli 2008

F.E.'s guide to no fun


Eine Flasche alkoholfreies Bier ... ca. 1 €uro
eine Flasche Limonade ohne Zucker ... ca. 1 €uro
einmal fertigabgepacktes Sushi... ca.7 €uro

Das nicht eingekauft zu haben: unbezahlbar.


Samstag, 28. Juni 2008

Turniermannschaft vs. Siegermentalität

Vorbemerkung: Deutschland! Sei gewarnt! Fährst du heute Abend wieder mal Autokorso, völlig übertriebenerweise, setzt's ne ordentlich Tracht Prügel! --Dein Freimuth

Das Motto "Kein Applaus für Scheiße", welches ich leider nicht geprägt habe, wird noch bedauerlicherweise seit Beginn der Europameisterschaft im Herrenrasenfußball (ich weiß, heißt irgendwie anders) vermehrt und wiederholt mit Füßen getreten. Extrem unsportlich. War das Vorrundenspiel Deutschland - Österreich ein fröhliches Fußballfest auf hohem Niveau? Nein. Aber ist ja egal -- Hauptsache ist: "wir" sind weiter. Wir kommen immer wieder weiter als wir verdient hätten, wir sind ja schließlich: eine Turniermannschaft!

Nun, wer dieser Tage wieder einmal feststellt, er oder sie sei eine Turniermannschaft, ohne aber auch nur im Kader der DFB-Auswahl oder irgendeiner anderen Mannschaft zu sein-- der ist auch Papst. Zugegeben: im massenpsychologisch bedingten Schwarzrotgoldrausch, auf den kleinen (gefühlten) Reichsparteitagen mit Großbildleinwand in jeder zweiten Kneipe bzw. noch besser auf öffentlichen Plätzen
kann es schon zu außerkörperlichen Erfahrungen kommen, EM-bedingter Entleibung mit Ganzheits- und wichtiger noch Allmachtsphantasie. Streng genommen ist das, was da stattfindet, allerdings mehr Enthirnung als Entleibung.
Dieser Artikel, merk' ich gerade, irrt ein wenig herum-- ihm fehlt quasi der Zug zum Tor. Daher schnell folgende Slogan-Kette, zur Verdeutlichung des Sachverhalts, bzw. als halbherziger Erklärungsversuch:

"Wir sind eine Turniermannschaft" <-> "Du bist Deutschland" <-> "Wir sind Papst"

Während das Konzept "
Turniermannschaft", dass also eine Mannschaft erst in einem Turnier so richtig zusammenwächst und besser und besser wird (zumindest theoretisch) ist an sich eine schöne Sache. Das Stichwort Siegermentalität fällt bei Zeiten auch. Doch Obacht! Das ist das, was man braucht, um nach einem Weltkrieg noch einen anzufangen (und zu verlieren) -- in diesem Sinne: Die Fahne hoch! Hoch die Tassen!