Was passiert hier?

Freimuth Eigenbier gibt unaufgefordert Tipps, macht manchmal Cartoons, fotografiert wild in der Gegend rum und ist ferner ein Genie der Alltagslyrik. Kann auch vorkommen, dass er von sich selbst oder über Medienkram schreibt.

Dienstag, 9. Oktober 2007

"Autobahn geht gar nicht" -- oder: Kerner geguckt?

Die Schreinemakers kriegt nen erhöten Puls und so auch ich! Denn! Genau pünktlich zum (ich wage zu behaupten: geplanten) Eklat schalte ich die Glotze ein und um auf ZDF ---und tatsächlich: Der Kerner schmeißt die Herman raus!
Netterweise unterrichtete mich mein SPIELEonline-Kultur-Newsfeed rechtzeitig, was heute in der Aufzeichnung der Kernerschen Talkshow passierte, sodass ich es jetzt, während ich diese Zeilen schreibe, "live" sehen kann.
Die reichlich seltsame Runde bei Johannes dem Täufer (das B. steht für Baptist) besteht neben der Dame, die nicht mehr beim NDR angestellt ist aus eingangs erwähnter Margarete von der Lippe, pardon: Schreinemakers, Senta Berger und aus vollkommen unerfindlichen Gründen: Mario Barth. Noch surrealer: alle duzen sich.
Als ich dazukomme, ist man dabei, mit Hilfe eines Historikers im Publikum, die Herman zu mit ihren politisch unkorrekten, wenn nicht gar objektiv fragwürdigen Äußerungen zu konfrontieren (oder wenn man's bös' meint: sie dafür bloßzustellen... naja, kann sie sich aber auch denken, wennse dahin geht, wa?) -- es fallen Äußerungen zum Thema Autobahnen ("Die wurden auch damals gebaut und wir fahren heute darauf" -E.H.), Kerner sagt "Autobahn geht gar nicht", Herman will mit dem Historiker nicht reden, Berger sagt, es tue ihr leid "oder auch nicht", dass sie Hermans Bücher nicht gelesen habe, Schreinemakers empört sich (was wohl schlecht für ihr Herz ist) und Mario Barth sagt wenig, aber das Wenige scheint fast schlau. Bauernschlau, doch nicht blöd.
Das Thema scheint gegessen, doch Kerner fängt noch mal damit an, und nachdem Senta Berger gehen will, schmeißt er die Herman raus. Danach: das normale einerlei, Barth sagt mehr, und es ist das übliche Bühnenprogrammversatz-Zeug... und auch wieder blöd. Wie Peter Lustig immer sagte: So, Kinder, und jetzt: ABSCHALTEN.

Worte Johannes B. Kerners sollten viel öfter auf Textilien zur Geltung kommen. In dieser Art etwa. Leider hab ich zu spät gemerkt, dass ich XXXL als Voreinstellung gewählt hab. Naja. Dann halt nur für fette Autobahngegner. Oder "Hip-Hop-Fans" (Zitat spreadshirt-Standardbeschreibung.)
Weitermachen!


Montag, 8. Oktober 2007

Oh nein! Tom Cruise muss noch mal erschossen werden!


Im Malstrom der Ereignisse, den Mühlen des alltäglichen Lebens, und so weiter und so fort, ist mir fast (!), aber nur fast... entgangen, das hier zu kommentieren. Der Titel aber macht das schon.
Der Mann ist nicht totzukriegen, ein Wiedergänger, ein Untoter... irgendwie wie Wolle Petry.
Anyway: weitermachen!


...der Bäume Rechtschreibung

Das Interessante hieran ist nicht die Tatsache, dass der Baum Mittel und Wege fand, sich gegen fortwährende Bepinkeltwerden zu wehren-- Nein! Bemerkenswert ist: ...siehe Titel.



Montag, 24. September 2007

Nie geht der Mann so ganz

Wolle Petry, dessen Karriereende ich interessiert verfolgte, will wohl nicht so ganz gehen-- und geht auch gar nicht. Siehe oben. Siehe hier.
Jetzt aber: nix wie weg.



Sonntag, 16. September 2007

Tom Cruise wird im Bendlerblock erschossen

Naja. Richtig müsste es heißen: Tom Cruise darf sich jetzt doch im Bendlerblock in seiner Rolle als Stauffenberg im Film "Walküre" erschießen lassen. Noch genauer: Nach monatelangem Rumgeeier und Henckel-von-Donnersmarckscher Wichtigtuerei in der FAZ darf die von der Bundesregierung mitfinanzierte Filmproduktion über den gescheiterten Attentatsversuch gegen Hitler am 20.7.1944 doch das heutige Verteidigungsministerium als Drehort benutzen. "Tom Cruise wird im Bendlerblock erschossen" mag zwar falsch sein, ist aber lustiger. Oder?

Du liebe Güte! Man schaue sich mal die FAZ-'Coverage' zum Thema an! Hier!
Brrrrr...


Samstag, 8. September 2007

Immer was zu lachen mit...




...Mutterkreuzträgerin Eva Herman.
Die meint nämlich laut Spiegel-Online, "in der Nazi-Zeit sei einiges 'sehr gut gewesen, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter'." (Erste Gänsefüßcheninstanz: Spiegels indirekte Rede, nächste: Herman selbst)
Wenigstens räumte sie ein, vieles, so wie dieser Hitler, sei aber auch schlecht gewesen.
Danke schön. Wie man im angelsächsischen Sprachraum sagen würde: priceless.

Samstag, 1. September 2007

Nur kurz... (und aus aktuellem Anlass)

Ekelfleisch? Neues Wort für die gleiche Sache? Oder ist da ein Unterschied?
Vielleicht... Gammelfleisch ist wohl einfach abgelaufenes, ex-genießbares Fleisch. Ekelfleisch sind wohl Schlachtabfälle, die verbotenerweise zu Döner etc. verarbeitet wurden. Naja. Wieder was gelernt.