Neu: der Monty Python-Kanal auf YouTube, der sich oben selbst vorstellt. Da gibt's prakitsch alle Klassiker, auch in guter Qualität. Den "schwarzen Ritter"... das "Ministry of Silly Walks"... usw.usf.
Was passiert hier?
Freimuth Eigenbier gibt unaufgefordert Tipps, macht manchmal Cartoons, fotografiert wild in der Gegend rum und ist ferner ein Genie der Alltagslyrik. Kann auch vorkommen, dass er von sich selbst oder über Medienkram schreibt.
Donnerstag, 20. November 2008
Fliegender Zirkus, du Rohr!
Neu: der Monty Python-Kanal auf YouTube, der sich oben selbst vorstellt. Da gibt's prakitsch alle Klassiker, auch in guter Qualität. Den "schwarzen Ritter"... das "Ministry of Silly Walks"... usw.usf.
um 21:16 0 Kommentare Kategorie(n): Anderer Leute Humor, Medien, Spontanartikel
Mittwoch, 19. November 2008
Na, darauf hamwa doch gewartet!
Angeblich sei geklärt, dass Hitler tatsächlich nur einen Hoden gehabt habe. Sagt uns u.a. das Hitler-Unsinn-melde-Medium Nr.1.
Oha. Das belegten "wissenschaftliche Aufzeichnen."
Who the fuck cares? Das macht aus 6 Millionen auch nicht 2!
Schön wird dies übrigens vom Hitler-Blog der taz behandelt: "Endlich wird mit dem Vorurteil aufgeräumt, dass Politiker früher noch Eier hatten…"
um 16:45 0 Kommentare Kategorie(n): Medien, Spontanartikel
Samstag, 8. November 2008
War das was?
Wahlen in Amerika zum Beispiel?
...nur 23 Stunden nachdem Barack Hussein Obama (II.) zum vierundvierzigsten Präsidenten der USA gewählt wurde, wurde am Mittwochabend die South Park-Folge "About Last Night..." ausgestrahlt. Hier kann man sie sich anschauen.
Nr. 43 ist zwar immer noch im Amt, bis zum 20.1. um genau zu sein, aber es gibt schon n schönes Abschiedslied, vorgetragen netterweise von ihm selbst, John Lennons "God"--
Dieses kleine cut-up-and-mix-Meisterwerk stammt wie auch schon der Track "Imagine This" (auch gut, gibt's hier als Video) vom Mash-up-DJ, der sich Wax Audio nennt.
Sonntag, 12. Oktober 2008
Die Ferres war auch da*
(oder: Die Leiden des alten R-R)
Die Oscar-Verleihung ist ja schon schwer über die volle Länge zu ertragen, eine jede der deutschen Preisverleihungen aber, die irrerweise den Academy Awards nachzueifern suchen, sind in Unwichtigkeit, im Drögesein--in allem eigentlich: schlimmer, schlimmer, schlimmer.
Dass heute praktischerweise bekannt wurde, dass Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki den Ehrenpreis der Stifter (für sein Lebenswerk oder so, welches auch, über lange Zeit, im Fernsehen erwirkt wurde) während der Gala ablehnte, verschaffte ihr vielleicht Zuschauerzahlen, die sie sonst nicht gehabt hätte. Mensch, selbst Freimuth Eigenbier schaute zu --allerdings, die meiste Zeit bei abgedrehtem Ton. Ein "Ausraster", wie ein neuerer der vielen Spiegel-Online-Artikel meint, war die Rede R-Rs nicht. Wer sich die Verleihung in Erwartung der Ablehnung anschaute konnte die Empörung nämlich verstehen, schließlich musste man sein Leiden, fast in Echtzeit, mit- und nachfühlen.
Quod licet Elke Heidenreich, licet Freimuth Eigenbier: Es war wirklich ein großer Blödsinn.
Ein kurzer Blick auf die (meisten) Kategorien, (viele der) Nominierten und auf (manche) Sieger sollte eigentlich reichen, dass zu sehen.
Marcel Reich-Ranicki aber scheint wirklich nicht gewusst zu haben, was ihn am gestrigen Abend in Köln zugemutet werden würde, sodass seine Ablehnung ebenso spontan, wie von ganzem und aus tiefstem Herzen kam --trotzdem äußerst eloquent vorgetragen wurde.
Fernsehdauerwurst und Mehrzweckwitzfigur Thomas Gottschalk, welcher den Abend moderierte konnte sich meist auf den Teleprompter verlassen, glänzte --nur sehr matt im Vergleich zu Ranicki, eher wohl: schimmerte, als er, um Deeskalation bemüht, spontan eine Diskussion(ssendung) im Fernsehen, mit ihm, mit Ranicki, mit Intendanten, anregte
Das scheint, wohl auch sehr bald, Wirklichkeit werden zu können, das Problem aber ebensowenig lösen, wie Polittalkshow das politische Geschehen ändern.** Ranickis Kritikrede wird vermutlich ein kurzer Augenblick des Guten im Schlechten (nicht des Richtigen im Falschen) bleiben-- einer mit Nachgeschmack dazu: schließlich bescherte er dem Blödsinn die Quote.
_____________
Video-Link mit heute-Beitrag auf der Homepage des ZDF, welche aus dem sogenannten Literatur-"Papst" gar einen "Kritiker-Gott" macht. Autsch. Leider nur Schnipsel.
Bei sueddeutsche.de gibt's auch einige Artikel (dieser oder jener), aber besser noch: es gibt auch Ranicki als O-Ton. Also... äh, als Text.
_____________
*...und hat, siehe oben, auch gewonnen.
** wie ich just im heute-journal hörte: am Freitag um 22.15h im ZDF.
um 23:14 0 Kommentare Kategorie(n): Medien, Selbstreferenz, Spontanartikel
Mittwoch, 3. September 2008
Mein alter Freund
Bisher hab ich mir nur eine kurze Folge mit Knut Hansen angesehen, der wie Borat Amerika, Bayern heimsucht. Begleitet von Kameras -- die Prämisse ist, dass eine Dokumentation über ihn gedreht wird. Erstaunlich ist vor allem, dass niemand die Figur zu kennen scheint. Bitter. Und fremdbeschämend. Insofern: Ziel erreicht. Oder?
um 09:50 0 Kommentare Kategorie(n): Anderer Leute Humor
Sonntag, 17. August 2008
'Neudeutsch'
Das Wort 'Neudeutsch' wäre ein Beispiel für sich selbst, hieße 'Neudeutsch' nicht in den meisten Fällen einfach: Englisch.
Siehe zum Beispiel hier, bzw. den Originalartikel hier.
um 09:45 0 Kommentare Kategorie(n): Spontanartikel
Sonntag, 27. Juli 2008
Errungenschaften Dänemarks
(...aus dem Gedächtnis, in chronologischer Reihenfolge)
Hans Christian Andersens Märchen, die Olsenbande, Gewinn der EM 1992, Lars von Triers 'Geister' (und nix danach)
Ausschneiden, ausdrucken (bzw. andersherum) und für Partygespräche bereithalten!